So funktioniert erfolgreiche Mitarbeitermotivation

So funktioniert erfolgreiche Mitarbeitermotivation

Motivation

Muriel Grässli

Bringt’s nur kurz: Extra Geld

Eine mehrheitlich faire und angemessene Entlöhnung sollte die Voraussetzung sein. Einen zusätzlichen Anreiz in Form von Incentive oder Prämie erhöht nur die vorübergehende Zufriedenheit und schnell hat sich der Mitarbeiter daran gewöhnt. Reinhard Sprenger, Managementberater und Buchautor («Mythos Motivation») rät Arbeitgebern von Geld als Lockstoff ab: «Wer für Geld kommt, geht auch für Geld.»

Setzt tiefer an: Vertrauensgewinnung

Inar.de empfiehlt, die Unternehmenskultur auf Authentizität, Vertrauen und Fairness aufzubauen, statt mit materiellen Anreizen das Belohnungssystem kurzweilig zu stimulieren. Persönlich überbrachte Mitteilungen, anwendbares Wissen dank passenden Seminaren oder ein ‘Schulterklopfen’ zeigen ehrliches Interesse und Wertschätzung und wirken sich massiv auf die Motivation aus.

Wird nicht empfohlen: Manipulation

Will man Studienergebnisse jedoch insofern nutzen, indem man die Mitarbeitermotivation mittels Manipulation beeinflusst, sind Resultate nicht garantiert. Und aus der Sichtweise heraus, dass es quasi unmöglich ist, Menschen für etwas zu begeistern, worauf sie von sich aus keine Lust mehr haben, macht es alle guten Motivationsratschläge zunichte. Somit könnte der richtige Ansatz sein, optimale Bedingungen zu schaffen, damit sich die intrinsische Motivation entfalten kann.

Andersrum: Demotivatoren beseitigen

Statt sich den Kopf zu zerbrechen, mit welchem Extrabonus man die Mitarbeiter glücklich machen kann, könnte die Lösung also genau anders herum funktionieren. Finden Sie die Demotivatoren am Arbeitsplatz und beseitigen Sie diese für Ihre wertvolle und wichtige Ressource Mitarbeiter.

 

Quelltexte:

"Was Mitarbeiter wirklich motiviert" auf cio.de 

"Mitarbeitermotivation - Was Menschen wirklich antreibt" auf inar.de 

 

Photo by Fab Lentz on Unsplash